Grundlegende Parameter
Spannung: 51,2 V ist die Nennspannung dieses Lithium-Akkus. Im praktischen Betrieb ändert sich die Klemmenspannung während des Lade- und Entladevorgangs. Beim Laden steigt die Spannung allmählich auf ca. 56 V (Vollladespannung), beim Entladen sinkt sie allmählich. Fällt die Spannung auf einen bestimmten Wert (z. B. ca. 42 V), ist der Akku in der Regel fast vollständig entladen.
Kapazität: 200 Ah bezeichnet die Nennkapazität der Batterie. Dies ist die Ladungsmenge, die die Batterie unter bestimmten Entladebedingungen abgeben kann. Bei einer konstanten Entladestromstärke von 20 A beispielsweise beträgt die theoretische Laufzeit 10 Stunden. Die tatsächlich verfügbare Kapazität einer Batterie kann jedoch durch Faktoren wie Temperatur, Lade- und Entladerate usw. beeinflusst werden.
Batteriezusammensetzung
Batteriezelle: Sie besteht üblicherweise aus mehreren Lithium-Ionen-Batteriezellen, die in Reihe und parallel geschaltet sind. Gängige Lithium-Ionen-Batterietypen sind Lithium-Eisenphosphat und ternäre Lithium-Ionen-Batterien. Lithium-Eisenphosphat wird aufgrund seiner hohen Sicherheit, langen Lebensdauer und guten Hochtemperaturstabilität häufig in Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Kapazität, wie z. B. 51,2 V und 200 Ah, eingesetzt. Im Allgemeinen werden mehrere 3,2-V-Lithium-Eisenphosphat-Einzelzellen mit 200 Ah Kapazität in Reihen- und Parallelschaltung zu einem 51,2-V-Akkupack verbunden.
Batteriemanagementsystem (BMS): Es ist eine wichtige Komponente von Lithium-Ionen-Akkus und hauptsächlich für die Überwachung von Parametern wie Spannung, Stromstärke, Temperatur usw. des Akkus zuständig. Es bietet Schutz vor Überladung, Tiefentladung, Überstrom, Überhitzung usw. Außerdem kann es ein Leistungsbilanzmanagement durchführen, um sicherzustellen, dass der Lade- und Entladezustand jeder Zelle im Akku möglichst gleichmäßig ist und somit die Gesamtlebensdauer des Akkus verlängert wird.
Anwendungsgebiet
Energiespeichersysteme: Sie können in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien wie Solar- und Windkraft eingesetzt werden, um überschüssigen Strom zu speichern und ihn bei Spitzenlasten oder unzureichender Licht- oder Windenergie wieder abzugeben. Dadurch tragen sie zur Glättung der Stromerzeugung und zur Stabilisierung der Netzspannung bei. Sie können auch als Kernstück eines Haushaltsenergiespeichersystems dienen, indem sie nachts bei niedrigen Strompreisen Strom speichern, um ihn tagsüber zu nutzen. Dies ermöglicht die Glättung von Lastspitzen und den Ausgleich von Lasttälern und senkt somit die Stromkosten.
Elektrofahrzeuge: Einige große Elektrofahrzeuge wie Elektrobusse und Elektro-Lkw nutzen 51,2-V-200-Ah-Lithiumbatterien als Energiequelle, um eine hohe Leistung zu gewährleisten. Darüber hinaus finden sie auch in Bereichen wie Elektroschiffen und Elektrobaumaschinen Anwendung.
Kommunikationsbasisstation: Als Notstromquelle versorgt sie die Geräte der Kommunikationsbasisstation bei Stromausfällen mit Strom und gewährleistet so den normalen Betrieb der Kommunikationsnetze und die Kontinuität der Kommunikationsdienste.
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